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Juli 2018   -   Erzählungen

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Robert Scheer: Der Duft des Sussita

Mit Witz und scharfem Blick beschreibt Robert Scheer das komplizierte und vielschichtige Leben in Israel.  Zwischen politischer Theorie, gesellschaftlicher Utopie und dem täglichen Leben mit all seinen Verrückheiten, zwischen Theodor Herzl und dem Schweinefleischliebhaber Onkel Sauberger, zwischen Weinen und Lachen pendeln die zwölf Erzählungen, die alle miteinander verbunden sind. Alle schildern mit unvergleichlich warmem Humor die Widersprüchlichkeit und Vielfalt des Lebens in einer geographischen Region, in der es ganz anders zugeht als in Europa.

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Helen Simpson: Nächste Station

Simpsons Protagonisten sind um die Fünfzig, angekommen im "Gleitsicht-brillenalter". Der Blick wandert in die Vergangenheit, Kuchen backen kann eine hoch emotionale Angelegenheit werden, die Kaskaden an Erinnerungen auslöst. Die ersten Zipperlein machen sich breit, nächtliche Unruhe, täglicher Umgang mit dem nicht mehr zufrieden stellenden Blick in den Spiegel. Was ist und was kommt jetzt noch? In neun Erzählungen spürt die Autorin diesen Fragen nach, weder weh-noch schwermütig, sondern mit klarem Blick, mit Witz und Ironie, mit Empathie und großem Geschick, persönliches Empfinden mit den Anforderungen der Welt zu verknüpfen.

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Hartmut Lange:

An der Prorer Wiek und anderswo

Zehn Novellen, die die Realität hinterfragen, Suchende begleiten, Wiedergängern Raum lassen, die Zeit in Frage stellen und der Vergäng-lichkeit nachspüren. Ästhetisch sind

sie ein Hochgenuss, geistig eine Herausforderung, denn jede einzelne Novelle ist eine Welt für sich, doch es gibt innere Verbindungen, die dem Buch als Ganzem eine noch stärkere Dichte verleihen.

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