Neueste Empfehlungen

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Juli 2014

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Navid Kermani: Grosse Liebe

Der fünfzehnjährige "Junge" erlebt seine erste Liebe. Sie währt nur kurz, viel länger dauern Schmerz und Verzweiflung. Aber sie ist der Nukleus, der alle Liebe enthält und die der Autor dreißig Jahre später mit Hilfe orientalischer Dichter zu verstehen versucht.

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John Banville: Unendlichkeiten

Die alten Götter treiben noch heute ihr munteres Spiel mit den Sterblichen.

So auch mit den Godleys (!), die in ihrem Landhaus ein Familientreffen abhalten. Aus traurigem Anlass: der Vater liegt im Sterben.

Trotzdem ist Banville wieder ein leichtfüßiges, sprachlich brillantes und hintergründig ironisches Buch gelungen, das den Leser entführt und bestens unterhält.

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Elias Canetti:

Die Stimmen von Marrakesch

Jeder Ort hat seinen eigenen Klang: Kamelmarkt, Basar, Friedhof, eine Schule oder die Innenräume eines Privathauses. Canetti streift durch die Stadt, nimmt all die verschiedenen Töne auf und errichtet daraus ein einzigartiges Klanggebäude.

Den Leser beeindruckt die tiefe Religiosität aller Menschen, die Stimmen von Marrakesch lobpreisen Allah.

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Eva Demski: Gartengeschichten

Gärten, ihre Gärtner und Betrachter, Typen, Charaktere, Vorlieben und Herangehensweisen sind die Themen der kleinen, feinen, leise ironischen Erzählungen der Frankfurter Autorin.

Sie sind wie Gärten selbst: sie zeigen und verstecken, regen an und beruhigen, erfreuen, vermitteln Gelassenheit und sind eine gute Übung in Toleranz. Eine schöne Lektüre sogar für Nicht-Gärtner.

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