Valero, Vicente

Vicente Valero: Übergänge

Die Beerdigung eines Jugendfreundes des Ich-Erzählers gibt ihm Anlass,

über gemeinsam erlebte Ereignisse der Kindheit und Jugend nachzudenken. Auch dem eigenen Leben nachzu-spüren und der Geschichte der Insel Ibiza, der Heimat der Freunde (und des Autors). Keineswegs sentimental unternimmt der Erzähler diese Reise

in die Vergangenheit, er verwebt sie in die ganz aktuelle Szenerie von Kirche, Friedhof, Bar  - übergangslos von einem Satz zum nächsten in eine andere Zeit wechselnd, erzählt er von den Übergängen, die ein Leben prägen, durch das er flaniert, wie durch eine "Erinnerungslandschaft".

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Vicente Valero: Die Fremden

Vicente Valero spürt vier "fremden Verwandten" seiner Familie nach.

Es sind Männer, die früh weggingen und niemals wieder ganz nach Hause zurückkehrten. Weil sie, wie Ramon Chico, nicht aus dem Exil zurück kommen konnten, oder, wie Carlos Cevera, auch nach Jahrzehnten nicht

in die Inselgesellschaft passten. 

Aus "Schatten" und "Erinnerungslandschaften" setzt Valero mit großer poetischer Kraft und viel Vorstellungsvermögen ein Bild seiner Familie zusammen, das sehr bewegend die einzelnen Personen, wie auch die Zeitläufe, aufzeichnet.

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