Camilleri, Andrea

 

 

Andrea Camilleri: Die Revolution des Mondes

Einen Monat lang wird Sizilien im Jahr 1677 von einer Frau regiert. Sie leistet in dieser kurzen Zeit scheinbar Unmögliches: Bekämpfung der Korruption, drastische Steuersenkungen, Umverteilung des Vermögens. Der Roman, der auf historischen Tatsachen beruht, erscheint wie eine in der Vergangenheit angesiedelte Utopie: für kurze Zeit gewinnt das Gute die Oberhand. Der Roman ist spannend wie ein Krimi, anschaulich wie ein Bühnenstück und dabei auch noch lehrreich, hintersinnig und unterhaltsam.

Ein echter Camilleri.

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Andrea Camilleri: Die Frau aus dem Meer

Poesie pur: Erde und Meer vermählen sich in Gnazio und Maruzza. Der bodenständige Landmann und die Sirene heiraten, lieben einander, leben miteinander, bekommen zwei Land-, ein Sternen- und ein Meereskind. Die Ereignisse der Zeit rollen über sie hinweg und doch leben sie auch jenseits der messbaren Zeit in einer unendlichen Gegenwart.

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Andrea Camilleri: Der Bahnwärter

Nino und Minica erleiden ein schweres Schicksal, nachdem das Zeitgeschehen über sie hereingebrochen ist. In sagenhafter Art versuchen sie eine Verwandlung herbeizuführen, wie sie in alten Zeiten noch möglich war. Leben und Mythos vermischen sich, das Ende der Geschichte ist geradezu biblisch.

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Andrea Camilleri: 

Der Hirtenjunge

Giurlà verlässt mit 14 Jahren seine Familie und die Küste: er geht in die Berge und hütet Ziegen. Er verbindet sich vollkommen mit der neuen (Um)Welt, die ihn fasziniert und gefangen nimmt.Die uralten Kräfte der Natur und ihre Fähigkeit zur Verwandlung feiern das Leben und die Liebe.

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Andrea Camilleri:

Der zerbrochene Himmel

Der sechsjährige Michilino will ein

"Soldat Gottes" und ein "Kämpfer des Duce" werden. Diese Wünsche gehen per se nicht unter einen Hut - der naive Simplicissimus geht gnadenlos unter in einer Welt aus Lüge und Betrug. Er macht sich in aller Unschuld der schlimmsten Verbrechen schuldig, die Verantwortung tragen andere. Ein grausam unterhaltsames Buch.

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