Chaves Nogales, Manuel

Manuel Chaves Nogales: Deutschland im Zeichen des Hakenkreuzes

In April und Mai 1933 bereist der spanische Journalist und Schriftsteller Manuel Chaves Nogales Deutschland. Er berichtet über das dort Gesehene und Erlebte in der Zeitung AHORA, deren Chefredakteur er war. Seine Reportagen sind glasklar, hellsichtig, getragen von seinem Anspruch, Informationen zu liefern, und nicht Meinungen zu verbreiten. In seinen Analysen geht er auf alle erdenklichen Aspekte des Lebens ein, sie sind ein wertvolles Zeugnis eines Zeitgenossen, dessen Weitblick immer wieder staunen lässt. Und daneben die Frage aufwirft, wie blind andere waren. Manuel Chaves Nogales vereint Journalismus mit Literatur, seine zwölf Reportagen sind in einem brillanten Stil geschrieben, allein dieser macht sie lesenswert.  

Zur Besprechung

 

 

 

Manuel Chaves Nogales: Ifni, Spaniens letztes koloniale Abenteuer

Nach Jahrzehnten völliger Vergessen-heit wurde der spanische Journalist und Romanautor fünfzig Jahre nach seinem Tod wiederentdeckt. Er war zwischen 1921 und 1936 in allen wichtigen Zeitungen präsent, auch von seinem Londoner Exil aus veröffentlichte er bis zu seinem Tod 1944 in aller Welt.

Dem Diktator Franco gelang es trotz der Berühmtheit Chaves Nogales, seinen Namen zu tilgen. Heute gehört er in Spanien wieder zu den bedeutendsten Intellektuellen, nun kann er erstmals auch auf Deutsch gelesen werden. In der Reihe "Iberisches Panorama" wird sein Werk in 14 Bänden aufgelegt - eine äußerst spannende Entdeckung.

Zur Besprechung