Bennett, Alan

Alan Bennett geht ins Museum

Der Dramatiker, Essayist, Romanautor und Bilderstürmer Bennett geht ins Museum. Dort betrachtet er Bilder und Besucher, macht sich sehr frei seine Gedanken zur Ikonographie, zu den Malern (auch die großen Autoritäten entgehen seinen offenen Augen und Kommentaren nicht),

er spricht von Diebstahlphantasien und englischen Gewohnheiten, und er wird nicht müde zu betonen, dass Kunst Normalität und Teil des Lebens ist.

Und bleiben soll. Und darum muss sie frei zugänglich sein. Dieser politische Aspekt gibt seinen sieben Essays jedoch keine pädagogische Note - Bennetts Stil der komischen Ernsthaftigkeit ist unglaublich charmant und gewinnend. Man geht gerne mit ihm ins Museum und man geht nach

der Lektüre dieses Buches anders ins Museum - beschwingt und befreit.

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