Tokarczuk, Olga

Olga Tokarczuk: Letzte Geschichten

"Letzte Geschichten", ein Roman in drei Teilen, erzählt von Mutter, Tochter und Enkelin. Er erzählt vom Sterben und damit vom Leben. Er erzählt von der Unendlich-keit, dem Körper, dem Sein in der Welt, poetisch und ohne Pathos.

Olga Tokarczuk spannt einen Bogen von der Flucht aus dem Osten am Ende des Krieges bis in unsere Gegenwart. Eine ihrer Heldinnen ist Reiseleiterin, deren Rolle beschreibt Tokarczuk so: "Sie ist Vermittlerin. Sie spricht im Namen von etwas Größerem, das viel verzweigt und kollektiv ist und eigentlich keine Grenzen hat" - diese Rolle könnte auch die der Dichterin sein. 

Ganz große Lesefreude!

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Olga Tokarczuk: Unrast

Ein Roman, der aus Episoden, Briefen, Essays, Novellen, Reflexionen, der direkten Ansprache des Lesers durch ein "Ich" besteht, der sich dem Thema Bewegung widmet (die nicht ohne ihr Gegenteil beschrieben werden kann),

der von Köpern fasziniert ist und diesen breiten Raum lässt, der viele Helden hat, Personen, die durch die Zeiten und von Ort zu Ort wandern - dieser Roman ist eine unglaubliche Vielfalt an Gedanken, an Schönheit, an Leben. Geschrieben in den unterschiedlichsten Klangfarben von Sprache, er lässt sich kaum fassen, aber er fasziniert außerordentlich.

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