Weber, Ruth

Ruth Weber: B. und der König

Berta träumt davon, Lehrerin zu werden, doch die Anfang des 20. Jahr-hunderts geborene Frau soll heiraten, Kinder bekommen und schweigen. Um den Erwartungen der Mutter und der Gesellschaft zu entkommen, geht sie in ein Kloster, aber die strenge Hierarchie und ständige Selbstzweifel setzen ihr so zu, dass sie Wahnvorstellungen entwickelt. Sie meint, den Teufel in sich zu tragen, dabei ist dieser das Echo des Bauern, der ein Verbrechen an ihr beging, für das sie sich selbst die Schuld gibt. Eindrücklich zeichnet die Autorin Bertas Weg der Auflösung nach - ihre Geschichte ist die vieler Frauen, denen ein selbstbestimmtes Leben verwehrt wurde.

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